Eingewöhnung

Der Aufbau stabiler Beziehungen und sicherer Bindungen sind die Basis für jedes Kind, um gut in einer Kindertageseinrichtung anzukommen und sich wohlzufühlen. Die Eingewöhnung der Kinder erfordert daher von pädagogischen Fachkräften ein besonders sensibles Vorgehen. Das gilt insbesondere für Kinder und Familien, die belastende Trennungserfahrungen gemacht haben. Es braucht Offen­heit für die Lebens­lagen von Familien aber auch das Fein­gefühl, sich auf ihre Bedürf­nisse einzulassen. Bei der Organisation einer Eingewöhnung von Kindern aus Familien mit Fluchterfahrung und/oder Migrationsgeschichte ist der Einsatz von Dolmetscher:innen sinnvoll, gegebenenfalls auch der Einbezug von weiteren Unterstützer:innen aus dem sozialen Umfeld.

Wege zur WillkommensKITA

Das Arbeitsmaterial für die Kita-Praxis bündelt Erkenntnisse und Erfahrungen aus dem Modellprogramm WillkommensKITAs.

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Themenbeiträge

Erzieherin überreicht einem Jungen ein Geschenk

Seit Anfang 2019 nimmt die Kita Buratino aus Plauen am Programm WillkommensKITAs teil. Kitaleiterin Ramona Donner berichtet, wie das Programm dem Kita-Team dabei geholfen hat, die eigene Elternarbeit zu hinterfragen und Eltern besser mitzunehmen.

Themenbeiträge

Junge hört Erzieherin aufmerksam zu

Die Bindungstheorie spielt in der pädagogischen Arbeit hierzulande eine große Rolle. Sie ist jedoch nur bedingt übertragbar auf andere Kulturen, in denen Kinder von Beziehungsnetzwerken betreut werden und andere Kinder die Hauptbezugspersonen jüngerer Kinder sind. Was bedeutet dies für die pädagogische Praxis? Wie gehe ich mit Kindern um, die sonst wenig Zeit mit Erwachsenen verbringen? Heidi Kellers Publikation "Mythos Bindungstheorie" gibt Antworten.

Themenbeiträge

Ein Junge puzzelt

Von jetzt auf gleich musste sich die Kita Kinderland mit den Themen Interkulturalität und Fluchterfahrung auseinandersetzen. Mit motivierten Mitarbeitenden und der richtigen Unterstützung ist dies gelungen.